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14.05.2010 09:53Coming soon...
Vergleich Designer-Netbooks HP Mini 210 + Asus eee-PC 1008P - schicke Schale, kleine Makel
14.05.2010 07:43Die 10,1-Zoll Netbooks HP Mini 210 und Asus eee-PC 1008P sind schöner als ihre Artgenossen. Bei den beiden optischen Leckerbissen erfährt der Begriff 'Design' einen -für Netbooks- neuen Stellenwert. Asus und auch HP bedienten sich hier nämlich eines Konzeptes, bei welchem das Gehäusefinish nicht nur auf der Oberseite brilliert, sondern sich auch auf der Unterseite nahtlos fortsetzt. Wir hatten beide Geräte für volle 30 Tage zum Test vorliegen, und der direkte Vergleich der beiden Designerstücke war interessanter als gedacht.
Technisch sind beide Geräte, wie so oft bei Netbooks, nahezu identisch. Intel Atom N450, 1GB Ram, 250 GB Festplatte. Jene im HP ist hierbei allerdings ein 7.200 u/min-Modell und eine ganze Ecke flotter als das 5400er-Pendant im Asus. Bei allen Netbooks empfiehlt sich als erste Maßnahme ein Upgrade des RAM auf 2 GB. In meinem Benchmark konnte ich speziell in Kombination mit der flinken HDD des HP eine signifikante Performancesteigerung feststellen.
Nach so vielen gemeinsamen Basics muss doch aber auch ein Unterschied zweier so verschiedener Hersteller vorhanden sein. Und diese Frage kann mit einem klaren "Ja" beantwortet werden, wie der folgende Kompakttest zeigen wird.
So kann das Asus die bessere Gehäusestabilität für sich beanspruchen, was auf eine konstruktionsbedingte Schwäche des HP zurückzuführen ist, doch dazu weiter unten. Auf der anderen Seite finden wir beim Mini210 ein phänomenales Touchpad in einer Dimensionierung vor, welche selbst Notebookpads klein aussehen lässt. Zudem ist das Pad -anders als beim Asus- aus bedampftem Aluminium, wodurch der Finger in einer völlig anderen Qualität über die Oberfläche gleitet. Asus verwendet beim 1008P hier eine genoppte Kunststoffoberfläche. Diese ist letztlich nichts anderes als eine haptische "Andeutung" eines Touchpads, denn in Wahrheit setzt sich die Gehäuseoberfläche -bis eben auf jene Noppenstruktur- auch an dieser Stelle nahtlos fort. Das sieht nicht nur wenig wertig aus, sondern lässt -und das ist viel fataler- bereits nach wenigen Minuten dauerhaften Abrieb entstehen. Mein Testgerät hatte aufgrund schwitziger Fingerkuppen schon nach weniger als einer Stunde eine dauerhaft glänzende, "wund" wirkende Stelle im mittleren Bereich der Noppen. Wenig schön bei einem Designerschmuckstück. Ganz anders HP. Auch nach mehreren Wochen trat hier keinerlei Abnutzung des Pads auf.
Anders herum verhält es sich dann beim Gehäuse selber. Asus verwendet hier eine Versteifungstechnologie, die fast an die Stabilität der Samsung-Geräte mit ihrer Duracase-Konsruktion heranreicht. Bei HP hingegen hat man sich jeglichen Anspruch auf Verwindungssteifigkeit sozusagen auf "hausgemachter" Basis verschenkt: Das Mini210 verfügt über ein komplett abnehmbares "Click"-Cover auf der Unterseite. Der Boden lässt sich also komplett entfernen und nach Eingriffen wie z.B. der Erweiterung des RAM auf 2GB in Sekundenschnelle wieder einklicken wie ein Handy-Akkudeckel. Upgrades werden so zwar zum Kinderspiel, jedoch ist bei Notebooks wie Netbooks der Gehäuseboden tragendes Element der Verwindungssteifigkeit. Eine dünne, wenn auch sehr nett anzusehende Bodenplatte, welche beim Mini210 als Click-On-Cover fungiert, bietet da denkbar schlechte Eigenschaften.
Beim Display geht der Punkt hingegen wieder klar an HP. Dies liegt weniger daran, dass sein Bildschirm exorbitante Helligkeits- und Kontarstwerte besäße. Vielmehr sind die etwa 80 cd/m Leuchtkraft des Asus ein schlechter Witz, während das Mini210 mit bis seinen zu 170 cd/m im guten Mittelfeld liegen dürfte.
Die Chicklet-Tastaturen beider Geräte sind hingegen ähnlich anstandlos und gehören zum wohl Besten, was es derzeit im Netbooksektor gibt. Allerdings hat auch hier Asus ein wenig die Nase vorn, wenn es um die Einarbeitung der Tastatureinheit ins restliche Gehäuse geht. Das HP gibt beim beherzten Druck auf die äußeren Tasten ('Esc'/'Ctrl' usw) gelegentlich Knackgeräusche von sich, während dies beim 1008P nicht festzustellen war.
Zuguterletzt widmen wir uns dem Thema Akku und Akkulaufzeit. Hier stechen beide Geräte positiv wie negativ hervor. Asus spendiert seinem 1008er gleich 2 Akkus im Lieferumfang. Klingt zuerst einmal gut, jedoch folgt der Freude bei näherer Betrachtung unmittelbare Ernüchterung. Das Gehäuse der Karim Rashid-Edition ist nämlich, wie schon beim Vorgänger 1008HA, dermassen flach, dass nur eine kleine Batterie mit jeweils 31 Wattstunden Platz im Gerät findet. Diese macht denn auch nach knapp 3,5 Stunden schlapp. Macht ja nix, denkt der Leser sich an dieser Stelle sicher, man hat ja noch den zweiten Energieriegel mit dabei. Doch wer schleppt schon gern einen Austauschakku ständig mit sich herum, welcher in vielen Cases überhaupt keinen Platz findet und zudem nicht unbeträchtliche 300 Gramm extra wiegt? Hat man sich mit dieser Tatsache dann arrangiert und möchte nun im laufenden Betrieb auswechslen, bedeutet dies einen kompletten Windows-Reboot.
Letztlich wird der eee-Pc User also ständig das Ladekabel im Schlepptau haben müssen, wodurch der mithin wichtigste Sinn eines Netbooks, nämlich maximale Potabilität und Netzunabhängigkeit, ad absurdum geführt ist.
Das HP Mini210 hingegen schlägt sich im Schnitt tapfere 7:45 Minuten, erkauft sich diesen Wert allerdings durch einen hinten recht stark aus dem Gerät herausragenden 6-Zellen-Akku. Vorteil hierbei ist zwar die perfekte Schreib-Ergonomie, welche durch die leichte "Aufständerung" des Gerätes entsteht, jedoch wurde für die Befestigung der Batterie am Gerät eine denkbar schlechte und wackelige Konstruktion gewählt. Nach dem Einrasten sind mehrere Millimeter Spiel vorhanden. Unschön.
Mitgeliefert wird bei beiden Geräten nixht allzu viel. Kein Stofftäschchen, lediglich ein Reinigungstüchlein liegt jeweils mit in der Box.
Bleibt letztlich noch die Design-Geschmacksfrage. Beide schenken sich hier nicht viel, sind sie doch, jedes für sich, Blickfänge per excellence. Ohne Zweifel ist das HP Mini210 beim direkten Vergleich im geöffneten Zustand dem Asus aber eine Nasenlänge voraus, da sein Design reifer und integrierter wirkt. Klappt man beide Geräte zu, kehrt sich dies Verhältnis jedoch um. Die braune Wellenstruktur der Karim-Rashid-Edition des eee-PC sieht einfach umwerfend aus. Wir konnten bei unserem Neid-Test an öffentlichen Plätzen beobachten, daß speziell dieses Gerät viele Blicke auf sich zog. Dumm nur, daß man sein Netbook letztlich doch zumeist im geöffnetem Zustand vor sich hat und diese Ästhetik den Blicken der anderen somit im Normalfall verborgen bleiben wird.
Fazit: Asus vs HP - in diesem Fall haben beide ihre Licht- und Schattenseiten. Unterm Strich sprechen aber Display, Akku und Touchpad für das HP, wenn es um die Alltagstauglichkeit geht. In puncto Design hingegen hat das Asus insgesamt die Nase leicht vorn. Bei Preisen von 299,- (HP) bzw. 349 Euro (Asus) zwei durchaus leistbare Flundern, die aus der Masse herausstechen.
Im kommenden Review werden wir über ein wesentlich vielversprechendes Gerät, nämlich das edle kleine Samsung N220 Marvel, berichten. Ein sehr leuchtstarkes Display, um die 10 Stunden Akkulaufzeit und ein Gehäuse robust wie eine Burg geben einen kleinen Vorgeschmack auf das noch recht neue Netbook-Flagschiff der Koreaner.
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